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Am Samstag Nachmittag war ein jugendlicher der durch eine Krankheit an den Rollstuhl gebunden ist zu einer Spazierfahrt aufgebrochen. Als er bis zum Abend nicht mehr bei den Eltern ankam, wurde durch die Eltern die Polizeidirektion Niederbayern verständig. Trotz intensiver Suche durch Polizeikräfte, bei der auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera sowie ein Mantrailer - Suchhund eingesetzt war, konnte der Vermisste nicht gefunden werden. Gegen 2:00 wurden deshalb die Rettungshundestaffeln der Umgebung alarmiert. Die Rettungshundestaffel forderte kurz vor 4:00 Uhr Unterstützung durch Feuerwehren mit Beleuchtungsgerät und Wärmebildkamera an. Daraufhin wurde Alarm für die Feuerwehren Griesau, Pfatter und Sünching ausgelöst. Nach der Einteilung der Einsatzkräfte in verschiedene Suchbezirke wurden vor allem Waldstücke genauer durchsucht. Ein Rettungshund kam dann schliesslich auf die Fährte des Rollstuhlfahrers, und führte den Hundeführer zum Vermissten der sich im Wald mit seinem Rollstuhl festgefahren hatte. Mit einer Trage wurde er ins warme Feuerwehrfahrzeug verbracht bis ein Rettungswagen zur weiteren Untersuchung des Jugendlichen im Waldgebiet eingetroffen war. Bei allen Einsatzkräften war danach grosse Erleichterung zu spüren. Herauszuheben ist die Leistung der Rettungshundestaffeln. Mit Fahrzeugen die meist durch private Spendengelder finanziert werden und durch sehr viel privatem Einsatz leisten sie eine grosse Hilfestellung bei der Personensuche. Auch bei diesem Einsatz beteiligten sich Sucheinheiten teils bis zur Erschöpfungsgrenze und mit viel Engagement bei der Suche des Vermissten. Die Feuerwehr Sünching zollt den Mitgliedern der Rettungshundestaffeln deshalb Anerkennung, nochmals vielen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz!